ZRM® | Das Zürcher Ressourcen Modell

Das ZRM® wurde von Dr. Maja Storch (Universität Zürich) und Dr. Frank Krause (Universität Koblenz) entwickelt und ist eine vielfach erprobte und wissenschaftlich fundierte Methode zur gezielten Entwicklung von Handlungspotenzialen. Diese Methode berücksichtigt sowohl den Verstand als auch das Gefühl zu einem Thema.

“Die Grundannahme ist, dass jeder von uns die meisten Ressourcen, die wir zur Lösung unserer Probleme brauchen, bereits in uns selbst tragen." (Dr. Maja Storch)

Nun gilt es, diese Ressourcen anhand des Zürcher Ressourcen Modells zu aktivieren und weiterzuentwickeln.


Alle Menschen verfügen über zwei Systeme als Anteile ihrer Persönlichkeit. Diese Systeme arbeiten parallel und doch unterschiedlich und bringen Bewertungen und Handlungen hervor:

  • Unser bewusstes Erleben
  • Unsere unbewussten Anteile

Weichen bei einem Thema die Bewertungen des bewussten und unbewussten Systems voneinander ab, so ist das für den Betroffenen meist daran erkannbar, dass der Verstand zwar sagt “Ja, dieses Thema ist wichtig und notwendig", das Gefühl meist jedoch nicht so eine positive Bewertung abgibt.

Für die Motivation und die Stärkung der Nachhaltigkeit eines Themas ist es entscheidend, dass beide Systeme eine positive Bewertung angeben und diese Systeme “synchronisiert" werden.


Im ZRM® arbeiten wir mit Bildern. Unbewusste Anteile treten u.a. über Projektionsvorgänge in Erscheinung. Diese Prozesse machen wir uns zunutze, um das Unterbewusstsein zu aktivieren.

Gerade die unbewussten Anteile spielen eine große Rolle bei der Bewertung unserer Umwelt und somit auch bei beim Treffen von Entscheidungen.

In systematischer Weise werden Emotions- und Körpersignale einbezogen. Diese werden dann mit kognitiven, verstandesmäßigen Aspekten kombiniert.


Das ZRM® findet in der klinischen Psychologie sowie in der Coaching- und Beratungsarbeit Anwendung.