Wann ist ein Coaching für mich das Richtige?
Und wo liegt die Grenze zur Psychotherapie?

Der Bedarf nach psychischer Unterstützung ist so hoch wie nie. Viele Menschen gehen aktuell beruflich am Stock; sei es wegen existenzieller Sorgen oder ungewohnter Belastungen durch die Pandemie-Situation.

Heute möchte ich aufzeigen, wann ein Coaching ratsam ist und wie es helfen kann. Außerdem zeige ich auf, wann ein Coach gesetzlich wie auch moralisch verpflichtet ist, das Mandat abzulehnen und dem Klienten (w/m/d) mit Offenheit und Vertrauen helfen sollte, sich in psychologische oder psychotherapeutische Hände zu begeben.

JA, ein Mensch mit psychischer Erschöpfung kann ins Coaching kommen und muss nicht sofort davon ausgehen, ernsthaft psychisch krank zu sein.

Entscheidungs- und Loslassprozesse zum Beispiel können einen wirklich um den erholsamen Schlaf bringen und zu wochen- oder monatelangen Kopfkarussellen führen. Das erschöpft und macht mürbe! Wir fühlen uns mental/psychisch angeschlagen.

Hier ist ein Coaching (noch) die richtige Wahl, um durch professionelle Unterstützung persönliche Klarheit zu gewinnen und sich neue, nachhaltige Ziele zu setzen. Ein Coach unterstützt dich, den Weg zu finden, den du im Moment einfach nicht sehen kannst.

Auf Dauer kann so eine Situation krank machen. Häufig merkt man selbst gar nicht, wie sich die eigene Stimmung und der Antrieb verändert! Tatsächlich ist es viel häufiger das direkte Umfeld, das die ersten Anzeichen der Erschöpfung wahrnimmt: Du bist gereizt, dünnhäutig, nah ans Wasser gebaut, ziehst dich zurück und dir ist alles irgendwie zu viel.

Ein erfahrender Coach (w/m/d), idealerweise als Mitglied in einem anerkannten deutschen Coaching-Verband, weiß, wo die Grenzen liegen. Diese Grenzen sind zum Einen rechtlich definiert (u.a. § 1 Abs. 3 PsychThG) und zum Anderen regeln die strengen Zulassungsbestimmungen der Coaching-Verbände die notwendigen Qualifikationen, die ein anerkannter Coach erfüllen muss!


Kriterien für eine erste Selbstanalyse sind:

  • Handelt es sich um eine kurze psychische Belastung durch eine benennbare Lebenssituation?
  • Oder liegt eine lange Phase, z.B. mit Niedergeschlagenheit und Antriebslosigkeit vor, deren Ursache gar nicht benannt werden kann?

Quelle: Prof. Gerhard Roth/ Dr. Alica Ryba

Was darf ich als Coach?

ERLAUBT
Ohne Zulassung als Psychotherapeut / Heilpraktiker

Beratung, Training oder Coaching zu folgenden Beschwerden:
• Lernschwäche und Konzentrationsschwierigkeiten
• Schlafstörung
• Allgemeine Stressbewältigung
• Vermeidung des Burn-out- und Bore-out-Syndroms
• Selbstmarketing
• Selbstmanagement
• Mentales Training
• Entspannungstechniken
• Allgemeine Lebensberatung
• Unterstützung bei akuten Krisen wie Sorgen nach Arbeitsplatzverlust, Trennung, Scheidung, Tod

VERBOTEN
Als Coach darf ich KEINE Diagnose erstellen!

Diagnose und Behandlung bspw. folgender Krankheiten:
• Phobien
• Depressionen
• Paranoia
• Angstzustände
• Magersucht/Bulimie
• Suchtkrankheiten wie Alkohol-, Drogensucht
oder Medikamentenmissbrauch
• krankhafte Gewalttätigkeit bzw. krankhafte
Aggressionszustände
• Allergien
• Traumata, z.B. nach sexuellem Missbrauch
• Psychosomatische Leiden wie Migräne
• Alle katalogisierten Krankheiten laut
Aufstellungen nach ICD-10


Wenn du nicht sicher bist, ob ein Coaching dir helfen kann, dann hilft in der Regel ein Gespräch.

Alle Coachings bei mir beginnen mit einem kostenlosen Kennenlernen. Mit seinem unbewussten System entscheidet unser Gehirn blitzschnell, ob die Chemie stimmt oder nicht. Für den erfolgreichen Coaching-Prozess ist eine vertraute und vertrauensvolle Beziehung unabdingbar!

Warte nicht, wenn du aktuell das Gefühl hast, du befindest dich mental in einer Abwärtsspirale; such dir Hilfe!

Beste Grüße
Xenia Gerresheim
Die Coaching-Scheune

xenia@diecoachingscheune.de
0152 / 5716 1137

Ich bin zertifiziert nach den Richtlinien des dvct (Deutscher Verband für Coaching und Training e.V.)
Link: Xenia Gerresheim – dvct e.V.